Börsenlexikon

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Bear Put Spread

(Baisse Spread mit Verkaufsoptionen) Ein Bear-Put-Spread wird durch den Kauf einer teureren Verkaufsoption (Put) mit höherem Ausübungspreis und dem Verkauf eines billigeren Puts mit einem niedrigerem Ausübungspreises gebildet.


Bear Spread

Kombinierte Optionsstrategie, die in Erwartung eines Preisrückgangs realisiert wird. Sie kann sowohl auf dem gleichzeitigen Kauf und Verkauf von Kaufoptionen als auch von Verkaufsoptionen basieren; Dementsprechend wird unterschieden zwischen Bear-Call-Spread und Bear-Put-Spread.


Bearish

(Baisse) Dieser Ausdruck wird für die Erwartung fallender Kurse verwendet. Bildlich dargestellt wird dies durch den Bär, der die Kurse mit seinen Tatzen nach unten schlägt. Gegenteil: Bullish.


Belegschaftsaktie

An Mitarbeiter eines Unternehmens, oft zu einem Vorzugspreis, ausgegebene Aktie. Der Mitarbeiter muss für den Weiterverkauf meist eine Sperrfrist beachten.


Benchmark

Ein Vergleichsmaß für die Performance verschiedener Anlageformen, z. B. Performance eines Aktienportfolios (Portfolio) gemessen an der Entwicklung des DAX.


Berechtigungsaktie

(Bonusaktie, Gratisaktie) Bezeichnung für Aktien, die im Rahmen von Kapitalerhöhungen aus Gesellschaftsmitteln ausgegeben werden.


Bestensauftrag

(Market Order, unlimitierter Auftrag) Auftrag ohne Angabe eines Preislimits, zu dem die Order ausgeführt werden soll. Bei dieser Orderform wird der gesamte Auftrag so schnell wie möglich zum bestmöglichen Preis ausgeführt. Der Bestensauftrag kann auch mit den Ausführungsbeschränkungen Fill-or-Kill oder Immediate-or-Cancel versehen werden. Gegenteil: limitierter Auftrag, Limit Order.


Beta Faktor

Maß für die Schwankungsbreite eines Finanztitels im Vergleich zum Gesamtmarkt (repräsentiert durch einen Index). Ein Beta von 1 bedeutet, dass das Preisschwankungsrisiko des Finanztitels (z.B.: einer Aktie) gleich groß ist wie das des Gesamtmarktes. Ein Beta von z.B. 1,2 bedeutet, dass das Preisschwankungsrisiko des Finanztitels um 20 Prozent größer ist als das des Gesamtmarktes.


Beteiligungspapier

Ein Wertpapier, das in der Regel einen Anteil am Unternehmen selbst verbrieft, wie z. B. Aktien. Bei Investmentfonds ist man nicht am Unternehmen selbst, sondern an einem Sondervermögen, das von einer Kapitalanlagegesellschaft verwaltet wird. Das Sondervermögen wird durch eine von der Kapitalanlagegesellschaft unabhängige  Depotbank verwahrt.


Bezugsfrist

Zeitspanne für die Ausübung des Bezugsrechtes, in der der Aktionär zu entscheiden hat, ob er sich an einer Kapitalerhöhung beteiligt oder nicht.


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